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Laut ist out

Die Kantonspolizei Obwalden geht das Lärmproblem verstärkt an und setzt bei ihren Kontrollen ein Schwergewicht auf Passstrassen und auf das Siedlungsgebiet.

Übermässiger Motorenlärm wäre durch ein angepasstes und vernünftiges Fahrverhalten einfach vermeidbar.
Christoph Amstad-Bucher
Regierungsrat Kanton Obwalden

Übermässiger Motorenlärm im Strassenverkehr stellt für die Bevölkerung eine zunehmende Be­lastung dar. Dabei geht es nicht um den „normalen Motorenlärm», den die steigende Mobilität mit sich bringt, sondern es geht um übermässigen Motorenlärm, der einfach zu vermeiden wäre. Das individuelle Verhalten Einzelner, die durch hochtouriges Fahren sowie immer wieder starkes Beschleunigen und Abbremsen übermässigen Motorenlärm erzeugen, wird als beson­ders störend empfunden. Auch sind immer wieder Personenwagen und Motorräder festzustel­len, welche mit abgeänderten Abgassystemen und damit in der Regel leistungsgesteigert und beabsichtigt mit höheren Lärmimmissionen betrieben werden.

Mit verstärkten polizeilichen Kontrollen kann dem Grundproblem des übermässigen Motoren­lärms nur begrenzt entgegengewirkt werden. Es ist davon auszugehen, dass künftig Massnah­men auf verschiedenen Ebenen notwendig sein werden.

Es wird künftig noch vermehrt darum gehen, übermässigen Motorenlärm gar nicht erst entste­hen zu lassen, beispielsweise durch verschärfte Zulassungsbedingungen bei Fahrzeugen. Im Weiteren werden allenfalls auch weitere Teilfahrverbote oder Geschwindigkeitsbegrenzungen auf besonders exponierten Strassenabschnitten erforderlich sein.

Die Kantonspolizei Obwalden setzt bei ihren Kontrollen ein Schwergewicht auf Passstrassen sowie auf das Siedlungsgebiet und nimmt gezielt Lärmmessungen mittels Schallpegelmessgerät vor.

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