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Behindertenpolitik

Menschen mit Behinderungen sollen in ihrer individuellen Autonomie und in ihren Rechten geachtet werden und auf die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft zählen können
Christoph Amstad-Bucher
Regierungsrat Kanton Obwalden, Vorsteher Sicherheits- und Sozialdepartement

Ausgrenzung entsteht nicht durch individuelle Behinderungen, sondern durch Barrieren in unserer Gesellschaft – unzugängliche Infrastrukturen, Vorurteile und fehlende Unterstützung. Dieses Verständnis bildet die Grundlage der Strategie für eine inklusive Gesellschaft in Obwalden.

Rund 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung leben mit Behinderungen. Sie können angeboren oder erworben, sichtbar oder unsichtbar, dauerhaft oder vorübergehend sein. Inklusion ist ein Menschenrecht und nützt allen – auch älteren Menschen, Menschen mit temporären Einschränkungen oder mit eingeschränkten Sprachkenntnissen.

Die Strategie für eine inklusive Gesellschaft zielt darauf ab, Menschen mit Behinderungen mehr Selbstbestimmung und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Sie berücksichtigt alle Lebensbereiche – von Bildung und Arbeit über Gesundheit bis hin zu Zugänglichkeit – und setzt auf klare Zuständigkeiten, konkrete Massnahmen und die Zusammenarbeit von Staat und Zivilgesellschaft.

Barrierefreiheit und Inklusion stärken unsere Gemeinschaft und machen Obwalden lebenswerter für alle.